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Mobiles Content Management (CM)

In der Arbeitsgruppe "Mobiles Content Management (CM)" werden Datenbanktechniken zur Replikation von Daten sowie Integration und Evolution von Systemen entwickelt.

Auf Grund von in der Praxis nicht permanent vorhandenen ubiquitären Netzzugängen und unter der Annahme, dass sich dieser Zustand auch in nächster Zukunft nicht ändern wird, spielt das Thema Replikation unter dem Aspekt der Minimierung des Kommunikationsaufwandes zwischen Servern und mobilen Clients eine wichtige Rolle. Das Ziel für diese Projektphase wird deshalb darin bestehen, Daten auch im Offline-Betrieb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verfügbar zu machen. Hierzu existieren verschiedene Ansätze, z.B. aus den Bereichen des semantischen Caching, des Hoarding, der Replikation oder des Datentransfers in Private Area Networks (PAN). In der Projektfortsetzung ist es notwendig diese zu evaluieren, weiterzuentwickeln, schließlich auch einzusetzen und somit die in diesem Bereich begonnenen Arbeiten fortzuführen. Daneben werden aus dem Bereich des Content Management im Vorhaben MARIKA Lösungen für die Integration von Systemen im Pflegeumfeld erarbeitet. Eine Vielzahl heterogener Datenquellen müssen in das Gesamtsystem eingebunden und zu brauchbaren Informationen zusammengeführt werden. Dazu zählen Daten aus der Positionsbestimmung und dem elektronischen Fahrtenbuch, der sensorbasierten Aktivitätserkennung, der Pflegedokumentation und virtuellen Pflegeakte, bis hin zu Multimediadaten aus Sprach-, Foto- und Videoaufnahmen. Existierende, sowohl kommerzielle als auch freie Lösungen werden hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Integration von Daten und Funktionen analysiert und dienen als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung und Optimierung von Integrationsverfahren.

Die Evolution der integrierten Teilsysteme stellt eine besondere Herausforderung in Szenarien dieser Art dar. Deshalb werden im Rahmen des Projektes Evolutionsmechanismen konzipiert, die den Zugang zu Informationen und die Funktionalität des Systems über mehrere Entwicklungsphasen hinweg und letztendlich die Anwendbarkeit der entwickelten Verfahren auch in zukünftigen Projekten sicherstellen.

Die folgende Grafik hebt die zentrale Bedeutung des mobilen Content Management im Marika-Projekt hervor.

Content-Management-Technologien als zentraler Bestandteil im Marika-Pflegeszenario

2004/2006

Beim Aufbau von Informationssystemen, welche multimediale Daten sowohl auf stationären Rechnern aber auch auf mobilen Endgeräten verwalten, deren Verbindung zu einem Server nur teilweise gewährleistet werden kann, ergeben sich besondere Herausforderungen. Die Aufgaben dieses Teilprojekts bestanden daher u. a. aus der Bereitstellung von Schnittstellen und Funktionalitäten, die allgemein notwendig sind, um Daten transparent zu speichern, zu verändern und danach zu suchen. Die besondere Herausforderung war insbesondere in der Mobilität der Nutzer und ihrer Endgeräte zu sehen. So müssen beispielsweise Suchanfragen von Nutzern so transformiert werden, dass sie den Kontext des Nutzers in Betracht ziehen, d. h. seine situations- und rollenspezifischen Interessen, die Leistungsfähigkeit des Gerätes, mit dem er arbeitet oder auch die Bandbreite des Netzes, mit dem er verbunden ist. Ebenso müssen Daten mit Hilfe von Replikationstechniken so verfügbar gemacht werden, dass sie selbst dann für den Nutzer erreichbar sind, wenn dieser über keinen Netzzugang verfügt.

2007/2008

Auf Grund von in der Praxis nicht permanent vorhandenen ubiquitären Netzzugängen und unter der Annahme, dass sich dieser Zustand auch in nächster Zukunft nicht ändern wird, spielt das Thema Replikation unter dem Aspekt der Minimierung des Kommunikationsaufwandes zwischen Servern und mobilen Clients eine wichtige Rolle. Das Ziel für die zweite Projektphase wird deshalb darin bestehen, Daten auch im Offline-Betrieb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verfügbar zu machen. Hierzu existieren verschiedene Ansätze, z. B. aus den Bereichen des semantischen Cachings, des Hoarding, der Replikation oder des Datentransfers in Private Area Networks (PAN). In einer Projektfortsetzung ist es notwendig diese zu evaluieren, weiterzuentwickeln, schließlich auch einzusetzen und somit die in diesem Bereich begonnenen Arbeiten fortzuführen.